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ABS

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  • "Der Typ" started this thread

Date of registration: Dec 8th 2011

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1

Sunday, December 11th 2011, 6:07pm

ABS

Bei vielen Let´s Play´s mit Omsi ist mir aufgefallen das die Person die da fährt immer mal wieder ne Notbremse mit ABS einlegen muss.

Wie ist das bei euch, wie oft geht das ABS bei euch an wenn ihr zum Beispiel eien Runde Spandau fahrt?
Ich quatsche gerne(am Thema vorbei)...nehmts mir nicht übel

Busse und Bahnen sind nicht alles auf der Welt

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Occupation: Den Leuten irgendwie klarmachen, dass diese Straßenbahn leider falsch abgebogen ist..

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2

Sunday, December 11th 2011, 6:21pm

Niemals. Wenn, dann nur, wenn sich die KI vordrängt, aber meistens bremse ich dann so, das kein ABS an geht.

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Location: Mainz

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3

Sunday, December 11th 2011, 6:58pm

Die meisten fahren ja auch wie Michael Schuhmacher, den 1989 noch keiner kannte;-) Also wenn ich zufällig über so ein Video stolpere, ist mir schon manches mal aufgefallen dass extrem Arcade-mässig gefahren wird. 70 in der Stadt sind da keine Seltenheit, ausserdem Vollgas - Vollbremse im Wechsel. Für mich ist das nix, der Reiz besteht für mich eher darin Angenehm für den Fahrgast zu fahren, und trotzdem den Fahrplan einhalten zu können.
Viele Grüße,

wurstbrot

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4

Sunday, December 11th 2011, 7:03pm

Bei entsprechender Witterungslage (Schnee, Eis, Wasser, ...) röddelte bei mir das ABS ständig. Ich versuche mittlerweile bei hohen Geschwindigkeit den Gang herauszunehmen (N), um die starke Einbremsung von Retader zu unterbinden.
"Fährst du fort mit Neoplan, fährst du heim mit Bundesbahn."

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5

Sunday, December 11th 2011, 7:11pm

Interessant. Würde man das in der Realität auch so machen? Bei Bussen mit der Option den Retarder auch auszuschalten würde ich ihn bei Glätte einfach abschalten und ansonsten die Fahrweise anpassen. Beim D92 geht das natürlich nicht.

Was sagen denn die echten Fahrprofis (mit Bus/LKW Erfahrung) hier dazu?
Viele Grüße,

wurstbrot

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6

Sunday, December 11th 2011, 8:00pm

Bei Glätte hilft: Bus an, Motor an losfahren - Elektrik aus und schon ist Ruhe im D92 ;)
Grüße VOLLG"S
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  • "Der Typ" started this thread

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7

Sunday, December 11th 2011, 8:36pm

OK, das ist ne möglichkeit aber in echt war das ganz sicher nicht so.
Ich quatsche gerne(am Thema vorbei)...nehmts mir nicht übel

Busse und Bahnen sind nicht alles auf der Welt

  • "Der Typ" started this thread

Date of registration: Dec 8th 2011

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8

Sunday, December 11th 2011, 8:38pm

Aber ist auch ne interresante Frage: Kann man im Winter mit dem 92er so fahren das das ABS aus bleibt?
Ich quatsche gerne(am Thema vorbei)...nehmts mir nicht übel

Busse und Bahnen sind nicht alles auf der Welt

9

Monday, December 12th 2011, 12:22am

Man kann bestimmt schon, aber ich denke dann mus man entweder immer 10 KM/H fahren, oder wirklich geübt sein.
Denn wenn man bei Schnee fährt Bremst der Bus ja ziemlich beschissen.

Steve Sedici

Unregistered

10

Monday, December 12th 2011, 12:33am

Interessant. Würde man das in der Realität auch so machen? Bei Bussen mit der Option den Retarder auch auszuschalten würde ich ihn bei Glätte einfach abschalten und ansonsten die Fahrweise anpassen. Beim D92 geht das natürlich nicht.
Ist so ziemlich das verkehrteste, was man machen kann, auf Glätte oder rutschigem Untergrund auskuppeln / den Gang rausnehmen. Es ist doch klar, dass wenn ich das Getriebe vom Motor trenne, auf die Räder weder Schieb-, Schub-, noch Schleppkräfte einwirken können - Stichworte "mit dem Gang gegenbremsen im Gefälle", "Motorbremse"! Auf glatten Straßen verhält sich das ganz ähnlich.

Bei Bussen mit Schaltgetriebe wird beim bremsen in den nächstkleineren Gang geschaltet - und dieser eingekuppelt, weil der Motor selbst (gerade aus hohen Drehzahlen) das Getriebe = das Fahrzeug bremst, sobald schlicht eingekuppelt wird, ohne Leistung abzufragen / ohne Gas zu geben. Das unabhängig von der Dauerbremse (z.B Retarder), einfach weil das Fahrzeug so besser kontrollierbar, berechenbar und bremsbar ist.

Schwieriger ist das mit Automaten. Dort kann man nicht einfach einen größeren Gang wählen, geschweige denn, das hochschalten verhindern - denn wenn das Fahrzeug einen Hang hinabfährt, und man logischerweise kein Gas gibt, schaltet das Fahrzeug hoch - und jede Motorbremsleistung geht flöten. Getriebe, die bei Gaswegnahme von selbst voll trennen, verzichten somit sogar ganz auf Motorschleppkräfte. Kommt dem gleich, als würde man bergab mit getretener Kupplung runterollen. Nur die Fußbremse zum abbremsen zu nutzen ist unsinnig - diese erhitzt sich immer weiter, und gerade bei Trommelbremsen tritt so schnell der Effekt vom "Brems-Fading" ein - die Bremse verliert, obwohl immer weiter getreten wird, an Bremsleistung. Hochgefährlich. Darum verfügen alle schweren Fahrzeuge über eine (verschleißfreie) Dauerbremse, bespielsweise den Intarder, oder den Retarder, oder Wirbelstrombremsen.

Zusätzlich, um zum Punkt zu kommen, ist es ratsam, wenn das Getriebeschaltpanel über einzelne Schaltstufen verfügt (also; neben dem D auch über 1, 2, 3), über diese anwählbaren Schaltstufen den Automaten abzubremsen. Wenn ich beispielsweise bei einer Talfahrt abrolle, kann ich Schaltstufe 2 einlegen. Somit zwinge ich das Automatikgetriebe, maximal bis in die 2te Fahrtstufe zu schalten, und anstatt ewig auf der immer stärker beanspruchten Bremse zu stehen, kann ich so leicht auf dem Gaspedal stehen, und mit hoher Drehzahl kontrolliert den Hang hinabrollen - und das völlig kontrolliert, weil ich Kraft auf die Räder gebe, anstatt diese versuche, abzubremsen. Der Effekt ist der selbe - das Fahrzeug fährt mit konstanter Geschwindigkeit den Hang ab.

Bei Glätte ist es ähnlich, nur mit anderem Prinzip: Beim D92 schalte ich zum Anfahren das ASR ab - es ist leichter und fahrgastfreundlicher, mit leicht schlupfenden (durchrutschenden Rädern) anzufahren, als über das ASR den Bus immerwieder abruckeln zu lassen, weil ich zuviel Gas gebe. Leichter Schlupf ist sogar erwünscht.
Um langsam und kontrolliert zu bremsen, schalte ich eine Fahrstufe tiefer ( bspw. 2, im Stadtverkehr), und kann somit komfortabel die Motorbremse nutzen, um den Bus zu verlangsamen, ohne überhaupt auf die Bremse steigen zu müssen. Um die Bremse selbst genauer und präziser nutzen zu können, kann man den Retarder abschalten, und so rein pneumatisch bremsen, und in Kurven beim Bremsen immer die höhere Bremsleistung auf die Vorderräder haben (der Retarder wirkt nur auf die Antriebsachse - also die Hinterachse. Wenn diese zuerst bremst, bricht auf Glätte das Heck aus!), um den Bus stabil und kontrolliert zu halten. Den Retarder sollte man, wenn möglich, generell bei Glätte abschalten. Aber den Gang rausnehmen, oder gar die Elektrik abzuschalten, ist das verkehrteste, was man machen kann.

Da man beim D92 weder den Retarder abschalten, noch die Fahrstufe runterschalten kann, empfiehlt sich hier das "rollen" - so sachte mit dem Gas arbeiten, wie man mit der Bremse arbeitet.

Meiner Meinung macht es aber deutlich mehr Spaß, da lieber einen SD85 kontrolliert an der Haltestelle losschlittern zu lassen, um ihn dann gekonnt mit Fahrstufenbremsen ohne blockierende Räder durch zu starke Bremserei an die nächste rangleiten zu lassen. ;)


**00OOoo....:sd:>>>>>>>

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11

Monday, December 12th 2011, 1:14am

Hmmm... da du ja nun im realen Leben auch Busfahrer bist, widerspreche ich nur äußerst ungern. Aber warum willst du denn gerade bei glattem Wetter die Bremswirkung des Motors so besonders nutzen? Die ist doch gerade eher schädlich: Der Motor wirkt doch nur auf zwei Räder im Gegensatz zur Fußbremse, die auf alle vier Räder wirkt! Aus dem gleichen Grund blockieren z.B. beim Retardern auch die hinteren Räder schneller als die vorderen, weil die vorderen weniger Bremskraft ausüben, da dort der Retarder fehlt. Mit anderen Worten: Bremst man mit Retarder hat man doch eher eine ungleichmäßigere Bremskraft!

Beim Flugzeug (Retarder => Umkehrschub) würde ich natürlich sofort zustimmen, weil da die "Nutzbremse" in Form des Gegenschubs ja völlig unabhängig vom Reibbeiwert ist. Aber beim Straßenfahrzeug...??? ;)
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12

Monday, December 12th 2011, 1:42am

Die ist doch gerade eher schädlich: Der Motor wirkt doch nur auf zwei Räder im Gegensatz zur Fußbremse, die auf alle vier Räder wirkt!

Allerdings hast du dann den Vorteil, dass im Falle einer Räderblockierung nicht alle vier Räder blockieren, sondern die Vorderräder noch einigermaßen Haftung besitzen und somit halbwegs die Spur halten. Wenn einmal alle vier Räder blockiert sind, geht dein Haftreibungskoeffizient in alle Richtungen gegen Null! :D
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13

Monday, December 12th 2011, 12:17pm

Also bei meiner Fahrweise ging mit das ABS so auf die Nerven, das ich es beim D92 vom Script her schon rausgenommen habe :D
Citaro 4 Ever!
Alle Infos zu meiner Map Langental findet ihr jetzt nur noch unter folgendem Link:
http://die-modder.de/index.php?page=Thread&postID=116#post116

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14

Monday, December 12th 2011, 1:53pm

mir ist aufgefallen, das abs auch immer dann angeht, wenn man ganz einlenkt.. zb. beim abbiegen oder wenden.. und das ohne das man auch nur in der nähe des bremspedals ist. kann die beobachtung jemand bestätigen?

ich bin eig. dadurch das ich ein g27 benutz nicht wirklich der raser.

  • "Der Typ" started this thread

Date of registration: Dec 8th 2011

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15

Monday, December 12th 2011, 3:48pm

So jetzt haben wir gehört ihr es im Spiel macht und wie es der Echte (Steve Sedici) in wirklichkeit macht. Aber nochmal zurück zu meiner Frage: Ist es im Spiel bei Schnee möglich, den D92 ohne das ABS zum stehen zu kriegen. Und keiner soll jetzt aus Spaß schreiben, ich lasse den Bus ausrollen oder ich mache die Elektrik aus.
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16

Monday, December 12th 2011, 4:54pm

Wenn du Steve's Beitrag aufmerksam lesen würdest wüsstest du die Antwort ;).

Date of registration: Dec 3rd 2011

Location: Brandenburg an der Havel

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17

Monday, December 12th 2011, 5:21pm

Quoted

Ist es im Spiel bei Schnee möglich, den D92 ohne das ABS zum stehen zu kriegen. Und keiner soll jetzt aus Spaß schreiben, ich lasse den Bus ausrollen oder ich mache die Elektrik aus.

Weiterhin muss man sich ja die Frage beim D92 stellen, ob die Räder immer schon die Blockiergrenze erreicht haben, wenn die rote ABS-Leuchte aufleuchtet. Das kann ich kaum glauben, da ja in Wirklichkeit im Winter beispielweise beim Citaro dieses "Klick-Klick-Klick" in der Nähe der Vorderachse auch leise zu hören ist, wenn die Räder beim leichten Anbremsen Schlupf bekommen. Das ist ja mit einer Vollbremsung nicht vergleichbar, zeigt aber, dass das ABS-System bei den geringsten Ungleichheiten der Raddrehzahl sofort beginnt diesen Schlupf zu unterdrücken.

Beste Grüße

Berlin&Brandenburg.
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Date of registration: Dec 8th 2011

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18

Monday, December 12th 2011, 5:33pm

Wenn du Steve's Beitrag aufmerksam lesen würdest wüsstest du die Antwort ;).



Was meinst du, er hat gesagt das man mit der Bremse genau so gut umgehen soll wie mit dem Gas. Außerdem hat er gesagt er mag den 85 lieber.

Ich möchte aber wissen ob es überhaupt möglich ist, bei glätte den 92er ohne ABS zum stehen zu kriegen. Das ABS ist ja sehr empfindlich finde ich. Und ich weiß eben nicht ob es nicht vieleicht etwas überempfindlich eingestellt wurde. Das währe eigendlich eine Frage für die Entwickler.
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Steve Sedici

Unregistered

19

Monday, December 12th 2011, 6:09pm

@Marcel, n bissl blöd ausgedrückt hatte ich mich schon, das stimmt: Klar kannst du mit dem Motor nur die Hinterachse bremsen, was allein recht unwirtschaftlich ist (man kann mit sehr gefühlvollem einkuppeln das überrutschen zwar verhindern, aber das ist recht anstrengend), aber in Kombination mit der großteils auf die Vorderachse wirkende Fußbremse (ja, klar, sie wirkt auf alle vier Räder, aber je nach Last auf den Achsen eben unterschiedlich stark - vorrangig aber eher vorn) geht das ganz gut - und vom runterschalten mal abgesehen, wenn man den Gang ohnehin etwas weiter ausdreht, und dann langsam wieder das Gaspedal löst (langsam, nicht ruckartig), kann man den Motor als Bremse ja äußerst präzise nutzen! Das lässt sich sehr schwerlich erklären, wie ich's meine... Aber klar ist ja, dass es weitaus gefährlicher ist, den Motor vom Antrieb zu trennen (auskuppeln / Gang rausnehmen), da man dann überhaupt keine Gewalt mehr auf die Antriebsachse ausüben kann - und sich aufs ALB verlassen ist ja auch immer so eine Sache... aber prinzipiell stimmts natürlich, dass es sicherer ist, so zu bremsen/verzögern, dass die Vorderachse mehr bremst als die hintere. Ist auch viel Geschmacksfrage, wie man es gewohnt ist, wie man es gelernt hat, und wie man am besten mit klar kommt. Die ungleiche Bremskraft an den Achsen gleicht jeder auf seine Weise aus... das waren halt nur meine Methoden und Erfahrungswerte. Möchte nicht behaupten, dass das die non-plus-ultra Lösung ist. Da sch(n)eiden sich immer die Geister, wenns da um die beste "Bremstaktik" geht.

Wenn ich das ABS aus OMSI mal mit dem SL202 vergleiche, den ich auch mal gefahren bin, fühlts sich eigentlich recht authentisch an. Es fehlt einem halt die "Rückmeldung" in den Sitz, wie stark der Bus tatsächlich verzögert, diesen Punkt, wo man die meiste Bremsleistung nutzen kann, bevor das ABS regelt, lässt sich so schwer "erfühlen". Frühe 315er NF Modelle von Setra haben ein bspw. sehr empfindliches ABS, was schon bei etwas nasser Fahrbahn eingreift, wenn auch nur leicht. Das scheint von Hersteller zu Hersteller anders zu sein...

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20

Monday, December 12th 2011, 7:23pm

Also ist es in echt auch so das das ABS bei ganz schwacher bremskraft bei glätte einsetzt. Das heißt ja dann wirklich das man den 92er bei glätte nur mit ABS zum stehen kriegt. Mit anderen Worten ist ordentlich fahren im Winter nicht möglich.
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